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Back again und bald der Frühjahrsputz

Jetzt habe ich schon viele besorgte Mails und Anrufe bekommen, ob ich denn abgenippelt und meinen Löffel abgegeben habe. Wenn dem so wäre: Hätte ich da antworten können “Ja”? Wenn ich ja schon eine Zeitung nicht bis 16:00 Uhr aus meinem Briefkasten geholt habe, kommt eine 83jährige Nachbarin und sagt dann immer: Ich hab schon gedacht, Sie fangen das Stinken an.

Nein, der Grund ist ein anderer: Bevor ich Vista installiere und dann nach Rom pilgere wollte ich einfach etwas ausprobieren: Wie geht man mit Videos fürs Internet um? Da ich ja auch meine Erfahrungen in diesem Bereich schildern will, habe ich mit Youtube beschäftigt und dort unterschiedliche Videos in unterschiedlichen Formaten eingestellt. So konnte ich selber sehen, wie die Formate verarbeitet werden, wie die Qualität ist und welche Schwierigkeiten auftreten. Außerdem dauert das Hochladen ewig lang.

Also: Demnächst gibt es viele Informationen zu diesem Thema. Wie es geht und wie man Fehler vermeidet. Wer schon mal vorab etwas sehen möchte:

Einfach auf

http://www.youtube.com

gehen und dort bei “Search” den Suchbegriff “eirich” eingeben. Dann hoffe ich nur, dass sich viele auch dort gut unterhalten fühlen, und auf den gelben Reiter oben rechts klicken: Subscribe. Dazu muss man sich nur mit einer gültigen email-Adresse und einem selbst gewählten Passwort anmelden.

Wem das Gesehene gefällt, sollte nicht vergessen, ein Votum abzugeben. Ich wünsche mir natürlich immer 5 Sterne. Bald werde ich hier einen Workshop rund um Videos fürs Internet einstellen. Alles klar, Otto?

Und natürlich geht es mit Vista weiter. Als erstes mit einer Anleitung, wie man auf seinem Computer einen “Frühjahrsputz” durchführt. Bis bald.

Ein bisschen Schiss…

… hatte ich schon, diesen Blog in die Welt zu setzen. Vielleicht interessiert es ja gar keine Sau? Vielleicht blamierst du dich furchtbar, weil jeder merkt, dass ich zu viel Ahnung habe? Vielleicht können die Leser gar nicht beurteilen, wieviel Angst man haben kann, sich in ein ungewisses Abenteuer “Vista” zu stürzen? Journalistische Kollegen, die auch vor Angst bibbern, sagen, sie kaufen lieber gleich einen neuen, vorinstallierten Vista-Computer, als einen funktionierenden XP-PC in neue Jagdgründe zu schicken. Ich habe das auch nur sehr schwer verkraftet, aber morgen gehe ich es an. Versprochen.

Da ich nicht wusste, ob meine freche Schnauze auch richtig verstanden wird, habe ich kreuz und quer durch den Bekanntenkreis gemailt und erste Kostproben abgeliefert, mit der Bitte um Feedback. Es handelt sich um Schrubb-Krücken (Musiklehrer) genau so wie um Erbsenzähler (Finanzfachleute). Legastheniker (journalistische Kollegen), Bildstocherer (Medienfachleute) - und nicht zu vergessen, die eigene Brut.

Na und dann kam so etwas per E-Mail und nun bin ich überzeugt: Das kann etwas werden. Vielen Dank auch an Leo, der mich auf diese Idee und dieses Pflaster geleitet hat. Hoffentlich gibt es nicht zu viele Pflastersteine, über die man stolpern kann. Das waren einige Meinungen:

Otto R:
JA! MAN MÖCHTE MEHR ERFAHREN! Ob es jetzt an Vista liegt oder ob ich einfach nur deine lockere Schreibweise liebe! Schade, dass es hier erst einmal zu Ende ist :(
Da ich immer noch mit Windows 2000 unterwegs bin (läuft halt rund) habe ich mit XP sowieso nichts am Hut und auf Grund des Speicherplatzes erst recht nichts mit Vista. Wenn man allerdings die Information und den Vergleich zwischen XP und Vista so präsentiert bekommt, dann informiert man sich doch gerne über Vor- und Nachteile.

Ursula S:
Macht Spaß zu lesen und ist verständlich. Für so “PC-Doofis” wie mich ist sehr interessant, wie es dann wietergeht (auch wie man den PC säubert) - bis zum Schluss. Wünschenswert vielleicht für all jene, die es eilig haben: zum Schluss ein Resumee, in dem alle notwenigen Schritte und “Fallen” (mit Lösung) dargestellt sind (z.B. dass man vor Beginn seinen PC säubern sollte, wie das geht., etc.).

Felix E:
Cool und amüsant! Bin gespannt wie es weiter geht.

Christina R:
Mir gefallen die etwas frechen Texte recht gut, auch der kritische Einschlag macht Lust bei der Sache zu bleiben. Klingt jedenfalls nicht nach Microsoft Hofberichterstattung oder den üblichen Presse/Marketingtexten. Das einzige was mir nicht so gut gefällt bzw. wo ich keine Verbindung herstellen kann, ist der Bezug zu Musiktiteln(bei Buena Vista Social Club natürlich schon)und zum Vollmond. Da habe ich etwas gerätselt.

Anmerkung von mir, Admin Dietmar: Als ich damit angefangen hatte, war gerade die Mondfinsternis und ich konnte nicht so richtig schlafen.

Helen T:
Dein Alptraum von Windows Vista präsentiert sich als kabarettistisches Tischfeuerwerk, das mir sagt: Eirich ist zurück, - in Hochform. Aus jeder zweiten Zeile dieser “Bedienungsanleitung” lugt hinterlistiger Wortwitz, trotzdem gelingt es Dir, reale Information zu vermitteln. Die Lektüre war mir ein ungetrübtes Vergnügen. Und ich bin restlos überzeugt! - nämlich davon, dass ich “Windows Vista” absolut nicht auf meinem PC installieren werde. Hasta la vista, hasta problema , olé.

Dietmar: Und ein Klasse Bild war auch noch als Anhang dabei. Kompliment Helen. Wenn ich dieses schöne Bild wieder heraus nehmen soll, sagst du es mir, ja?

Tja, dann machen wir den Blog eben. Auch mein Sohn, gelernter Informatiker und Vaterkritiker per Excellence hat sich dafür ausgesprochen.
Ich wage den Schritt.
Bis Morgen.

Es könnte mit Vista klappen…..wenn….

Ja, wie bei jedem Blog, man muss die einzelnen Beiträge von hinten bzw. von unten nach oben lesen, um am Ball zu bleiben. Also: Wer hier einsteigt, sollte das Blog von Anfang an lesen - wenn es ihn interessiert. Die Erfahrungen gehen weiter: Man hätte mit der Installation des Advisors gleich weiter machen können. Der Download geht wirklich fix.

Nach einem Doppelklick auf den Dateinamen öffnet sich das Installationsfenster.
Na ja, dann wird das Programm eben mal installiert Danach meldet sich der Advisor mit einer offensichtlich begeisterten Frau in Rückenansicht. Die würde ich ja gerne mal von vorne sehen. Das Bild suggeriert aber auch Folgendes: Du hast die Alte in die Wüste geschickt und jetzt ist sie am Verdursten, will nichts mehr von dir wissen und braucht jetzt unbedingt etwas Esoterisches: Vista. OK: Ein Klick auf „Start Scan“ – und das Abenteuer beginnt.
Ein Kollege aus Düsseldorf hatte bei diesem Anblick andere Assoziationen: Schickt Microsoft seine Anwender jetzt in die Wüste? Oder werden die Anwender jetzt zum Verdursten geschickt? Wie auch immer: Niemand wird sehen, wie diese Dame von vorne aussieht


Der Startbildschirm des Advisors. Mädel lauf.

Nach einigen Minuten steht das amtliche Microsoft-Ergebnis fest: „Your Computer can run Windows Vista“. Ja mei, ein Ergebnis der Globalisierung. Wenn Microsoft in Deutschland nicht mehr weiter weiß, geht es eben auf die englischen Seiten. Na gut, dass fast alle Deutsche ein bisschen Englisch können, Bill Gates aber nur Englisch. In der Schule habe ich nie kapiert, was Imperialismus ist. Mit Microsoft lernst du es schnell.
Es wird vorgeschlagen, mit welcher Version von Vista ich am besten zurecht kommen würde. Das wäre also die Home-Basic-Version. Aber man ist ja auch ehrgeizig. Ein bisschen mehr darf es schon sein.
Es kommt die beruhigende Nachricht: Der Computer könnte auf Vista aufgerüstet werden.

Der Computer kann aufgerüstet werden

Die Auskunft reicht mir nicht. „See Details“ muss jetzt unbedingt geklickt werden. Schließlich ist ja interessant, was Microsoft aus den Schluchten der eigenen Festplatte heraus gepopelt hat.
Na so etwas, die eigenen Festplatten haben zu wenig Speicherplatz, um Vista zu installieren. So etwas könnte man doch gleich irgendwie beim Ergebnis sagen und warnen, oder? Na denn, jetzt also erst einmal die eigene Festplatte putzen. Wird ja auch Zeit, denn im Laufe der Zeit sammelt sich schon ordentlich Schrott an. 15 Gibabyte Installationsplatz und 40 Gigabyte Schaffensraum will Vista haben, um installiert zu werden. Ist ja fast so, als würde ein neugeborenes Baby nach einer Vier-Zimmerwohnung schreien. OK, jetzt weiß ich jedenfalls Bescheid.
Man muss dazu ja nicht unbedingt kubanische Musik mögen oder Fan vom Buena Vista Social Club werden, um sich auf das Abenteuer Vista einzulassen.
Oh je, den Computer „putzen“ ist genau so abenteuerlich wie den Backofen von Hähnchen-Resten zu säubern. Und jetzt fragt mich auch noch jemand, dem ich das alles erzählt habe: “Wie putzt man denn einen Computer?” Ja, ist ein Extra Thema. Geht jedenfalls nicht mit Microfaser-Tüchern und Backofen-Spray.

Der plagende Zweifel

Immer wenn Vollmond angesagt ist (Siehe Bad Moon Rising von Creedence Clearwater Revival), oder gar Mondfinsternis herrscht wie letzte Woche, hat mancher, so wie ich, schlechte Träume. „Haste la Vista, alter Knabe?“, fragte im Traum immer ein Kerl, der aussah wie Arnold Schwarzenegger. Dann das schweißgebadete jähe Erwachen. Ja, da war sie wieder, diese ungewisse Frage: Soll man nun auf Vista umziehen, oder es sich nach wie vor in Windows XP kuschelig bequem machen und warten, bis wieder Millionen von unfreiwilligen Microsoft-Beta-Testern innerhalb der nächsten zwei Jahre das Betriebssystem alltagstauglich gemacht haben?
Eines muss ja jedem klar sein: Wenn der eigene PC ein alterschwaches Kerlchen ist, nicht genügend Speicher hat, kein DVD-Laufwerk besitzt, sozusagen eine mindestens fünf Jahre alte PC-Gurke, kann Vista ad acta legen. Wer sich nach dem unvorbereiteten Vista-Kauf wundert, dass gar nichts geht und der eigene Computer streikt, kann sich die Programm-DVD nur noch als Mobile an die Decke hängen.
Also was tun? Ich hatte mich schlau gemacht und erfahren, dass es das so genannte Windows Vista Upgrade Advisor-Tool von Microsoft zum Download gibt. Das Ding muss also her.
Im Internet findet man dieses Tool unter folgendem Link:

http://www.microsoft.com/germany/windows/windowsvista/getready/upgradeadvisor/faq.mspx

Wer will, braucht diesen Link nicht mit der Hand einzugeben. Erst eine Internetverbindung herstellen und danach auf diesen Link klicken, indem gleichzeitig die STRG-Taste gedrückt gehalten wird.
Aha, das erfährt man: „Windows Vista Upgrade Advisor RC kann kostenlos downgeloaded werden und versetzt Windows XP-Anwender in die Lage, den eigenen Rechner auf Vista-Tauglichkeit zu prüfen. Außerdem lässt sich ermitteln, welche Version von Windows Vista den eigenen Anforderungen am besten entspricht.“ Na, das ist doch schon mal etwas.
Das Endergebnis soll dann ein Bericht sein, aus dem hervorgeht, welche Version von Windows Vista erworben werden sollte und welche Hardwareaktualisierungen eventuell zusätzlich. erforderlich sind, um die jeweilige Edition und das jeweilige Feature von Windows Vista ausführen zu können. Mit anderen Worten, und da kommt schon mal ein blödes Gefühl auf: Der Oberschnüffler Microsoft will also im eigenen PC via Internet herum wühlen. Nebenbei, hat mir ein Kollege aus Düsseldorf geflüstert, kann Microsoft bald wieder Ärger erleben: Das wird vielleicht in Zukunft gegen EG-Recht verstoßen.
Der Windows Vista Upgrade Advisor ist also der erste Schritt für jeden, der sich die Frage stellt, ob Windows Vista auf einem bereits vorhandenen PC installiert werden kann. Kapiert.
Also den oben aufgeführten Link für die Startseite des Advisors aufrufen.

Erst mal auf der Microsoft Advisor-Seite nachsehen, was dieses ominöse Software-Ding kann.

Das Wichtigste der Seite ist der Menüpunkt „Sind Sie bereit?“ Dort findet man nämlich jetzt den Download des Advisors.
Die herunter zu ladende Datei beträgt ungefähr 6,7 MB. Das geht vor allem bei einem DSL-Anschluss ziemlich fix. Die Datei wird jetzt auf der Festplatte in einem Ordner abgespeichert. Wichtig ist ja nur, dass ich die Datei wieder finde. Dafür gibt es ja den Ordner „Software Download“. Jetzt erst mal Kaffee trinken und gespannt sein, ob mein PC überhaupt Vista-tauglich ist. Es bleiben aber die generellen Zweifel: Bringt es Vista wirklich und hat man endlich das Feeling, das man bei Apple´s iTunes schon länger genießen kann?? OK. Erst mal gucken.

Has(s)te auch Vista ????????????

Willkommen zum Blog über das Betriebssystem Vista von Microsoft. Ich werde von meinen Erfahrungen berichten, und darüber, was Microsoft so fahren lässt, äh, natürlich einen widerfahren lässt. Über eigene Kommentare und Beiträge würde ich mich freuen. Na, dann fangen wir eben an. Und wie in jedem Blog gilt: Man muss ihn von unten nach oben lesen. Wer Kommentare abgeben will, geht rechts auf “Registrieren”, gibt einen “Nickname” und ein beliebiges “Passwort” ein und kann sich dann immer wieder einloggen. Ich habe natürlich die Hoffnung, dass hier qualifizierte Probleme oder auch nur Mutmacher-Sprüche stehen - und kein blödes Geschwätz.
Wenn dann alles geklappt hat, verspricht Microsoft das Paradies. Und das soll dann so aussehen:

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